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Universität Hamburg

Peer-/ Genesungsbegleitung in Deutschland - Nutzende


Sehr geehrte Teilnehmer:innen,

vielen Dank, dass Sie an unserer Erhebung „Peer-/Genesungsbegleitung im krankenkassenfinanzierten Bereich in Deutschland“ im Rahmen unserer Studie ImpPeer 5 teilnehmen.


Was ist das Ziel dieser Umfrage?

Peer-/Genesungsbegleiter:innen sind Menschen mit eigener Krisenerfahrung, die Menschen mit psychiatrischen Diagnosen/ psychischen Belastungen begleiten, beraten und unterstützen. Mit unserer Umfrage möchten wir mehr über die aktuelle Arbeitssituation, die Bedarfe und Wünsche von Peer-/Genesungsbegleiter:innen sowie die Erfahrungen und Bedarfe von Nutzenden des psychiatrischen Unterstützungssystems herausfinden.

Die Ergebnisse sollen dazu dienen, die psychiatrische Versorgung in Deutschland nachhaltig zu verbessern, Peer-/Genesungsbegleiter:innen beruflich zu stärken und die Krankenkassenfinanzierung von Peer-/Genesungsbegleitung zu fördern.

Wie ist der Ablauf der Umfrage?

  • Die Befragung ist anonym (Ihre Daten werden vertraulich behandelt; Rückschlüsse auf Ihre Person sind nicht möglich). 

  • Wir sind an Ihrer persönlichen Meinung interessiert. Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Antworten. 

  • Bitte versuchen Sie, (wenn möglich) alle Fragen vollständig zu beantworten.

  • Die Beantwortung des Fragebogens dauert ca. 15-20 Minuten

  • Es handelt sich um eine anonyme Befragung, dennoch sind wir verpflichtet, Sie über alle notwendigen Informationen und datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu Ihrem Einverständnis bezüglich der Teilnahme an dieser Studie aufzuklären. Bitte drucken Sie sich dieses Dokument (hier) für Ihre Unterlagen aus.

  • Diese Umfrage ist bis zum 31.07.2022 geöffnet

Was haben Sie davon, an der Befragung teilzunehmen?

  • Sie helfen dabei, wichtige Daten über Peer-/Genesungsbegleitung in Deutschland zu sammeln. Auf Basis dieser Daten können Empfehlungen erarbeitet werden, wie die Arbeitssituation von Peer-/Genesungsbegleiter:innen und das sozialpsychiatrische Unterstützungsangebot zukünftig verbessert werden können.

Hinweis: In dieser Befragung wird der Begriff "Nutzer:innen" verwendet. Dieser hat hier die gleiche Bedeutung wie die Begriffe "Klient:innen", "Patient:innen" oder ähnliches.

Wir freuen uns sehr, dass Sie an der Befragung teilnehmen, und danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.

Eine Bemerkung zum Datenschutz
Dies ist eine anonyme Umfrage.
In den Umfrageantworten werden keine persönlichen Informationen über Sie gespeichert, es sei denn, in einer Frage wird explizit danach gefragt. Wenn Sie für diese Umfrage einen Zugangsschlüssel benutzt haben, so können Sie sicher sein, dass der Zugangsschlüssel nicht zusammen mit den Daten abgespeichert wurde. Er wird in einer getrennten Datenbank aufbewahrt und nur aktualisiert, um zu speichern, ob Sie diese Umfrage abgeschlossen haben oder nicht. Es gibt keinen Weg, die Zugangsschlüssel mit den Umfrageergebnissen zusammenzuführen.

Einwilligung

Einwilligung zur Teilnahme

  • Hiermit erkläre ich, dass ich über die Ziele, den Ablauf und über die Dauer und den Nutzen der Online-Studie aufgeklärt bin.
  • Ich hatte die Gelegenheit eine Ausführung der Studieninformation und Hinweise zum Datenschutz herunterzuladen, zu speichern und zu lesen. Ich habe diese gelesen, verstanden und gebe meine Einwilligung für die wissenschaftliche Auswertung meiner Angaben im Rahmen dieser Studie.
  • Ich weiß, dass die Teilnahme an der Studie freiwillig ist und ich die Teilnahme jederzeit ohne Angaben von Gründen beenden kann und mir daraus keine Nachteile entstehen.
  • Ich hatte genügend Zeit, um meine Entscheidung zur Studienteilnahme zu überdenken und frei zu treffen.
Ich erkläre mich bereit, an der oben genannten Studie freiwillig teilzunehmen. Allen oben genannten Punkten stimme ich zu.

Einsatzfelder & Arbeitsbedingungen

Erklärung von Peer-/ Genesungsbegleitung

Menschen, die psychische Krisen erleben, empfinden das konventionelle medizinisch-therapeutische Unterstützungssystem nicht immer als hilfreich. Peer-/ Genesungsbegleitung versteht sich als ergänzendes, niedrigschwelliges Angebot für Menschen mit psychischen Belastungen. Der Peer-Ansatz stammt ursprünglich aus der Selbsthilfe und Selbstvertretung. Er geht davon aus, dass Menschen, die psychische Krisen aus eigenem Erleben kennen und bewusst reflektiert haben, ihr Erfahrungswissen nutzen können, um andere Menschen in ähnlicher Situation zu unterstützen. Sowohl in Deutschland wie international sind inzwischen Menschen mit eigener Krisen- und/oder Psychiatrieerfahrung als Peer-/Genesungsbegleiter:innen tätig. Viele von ihnen wurden durch formalisierte Trainingsprogramme auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Internationale Studien haben gezeigt, dass Peer-/Genesungsbegleiter:innen oft einen guten Zugang zu Menschen in Krisen finden und ihre Begleitung als konstruktiv, pragmatisch, „auf Augenhöhe“ (oder: gleichberechtigt) und ermutigend erlebt wird. Unsere Studie untersucht den aktuellen Stand von Peer-/ Genesungsbegleitung in Deutschland im psychiatrischen Bereich.

Wurden Sie schon einmal durch eine:n Peer-/Genesungsbegleiter:in begleitet?

Ja
Nein
keine Antwort

Wenn ja, wo war die Begleitung angebunden?

Krankenhaus Stationär
Krankenhaus Teilstationär (Tagesklinik)
Krankenhaus Stationsäquivalent (Zuhause-Behandlung, Home Treatment)
Krankenhaus Ambulant
Ambulanter Sozialpsychiatrischer Dienst oder Äquivalent (ASP, SPD, SPDi)
Selbständig (z. B. über persönliches Budget)
Integrierte Versorgung
Außerhalb des krankenkassenfinanzierten Bereichs (z. B. EUTB, Eingliederungshilfe, ambulant betreutes Wohnen, Pflegedienst, Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Bildungsträger etc.)
Sonstiges:

Wenn ja, wie lange hat die Begleitung Ihrer Einschätzung nach gedauert?  

 

Bis zu einem Monat
Zwei Monate
Drei Monate
Bis zu einem halben Jahr
Bis zu einem Jahr
Über ein Jahr
Sonstiges: 
keine Antwort

Wenn ja, welche Aufgabe/n hat Ihr:e Peer-/Genesungsbegleiter:in übernommen?

Und welche Aufgabe/n sollte Ihr:e Peer-/Genesungsbegleiter:in übernehmen können? 

  Diese Aufgaben gehören zu der Arbeit meines Peer-/Genesungsbegleiters/ meiner Peer-/Genesungsbegleiterin   Diese Aufgaben sollten zur Arbeit von Peer-/Genesungsbegleiter:innen gehören können   keine Antwort
Genesungsfördernde Atmosphäre schaffen (Raumgestaltung, Umgang miteinander, gemeinsame Rückzugsorte schaffen, etc.)
Beteiligungsmöglichkeiten für Nutzer:innen auf Station schaffen
Mitwirkung an der strukturellen Entwicklung von Versorgungsangeboten
Mitwirkung bei der psychosozialen Anamnese und Befunderhebung durch Einbringung der Patient:innenperspektive
Stärkung der Patient:innenperspektive bei der Therapieplanung
Teilnahme an Visiten
Teilnahme an Teambesprechungen (Stationsbesprechungen, Verlaufsbesprechungen, Behandlungskonferenzen, etc.)
Dokumentation der Tätigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Recovery- und Ressourcenaspekts
Dokumentation der Tätigkeit nach klinischen Richtlinien
Mitwirkung an der Behandlungsplanung durch Stärkung der Patient:innenbeteiligung
Begleitung bei der Erstellung von Vorsorgeinstrumenten (Behandlungsvereinbarung, Patientenverfügung, etc.)
Einzelgespräche in Person
Einzelgespräche digital (Telefon, Skype, Zoom etc.)
Unterstützung bei Alltagsplanung/im Alltagsleben
Mitwirkung bei Stationsäquivalenter Behandlung (Home Treatment, aufsuchende Behandlung)
Einzelkontakte bei Stationsäquivalenter Behandlung (Home Treatment, aufsuchende Behandlung)
Familien- und Bezugspersonengespräche, Netzwerkgespräche in Abstimmung mit den/der Patient:in und dem therapeutischen Team
„Dolmetschen“ und Informationsvermittlung, z.B. im privaten oder beruflichen Umfeld der Nutzer:innen
Brückenbau/ Vermittlung zwischen Nutzer:innen, Mitarbeitenden und Angehörigen
Begleitung bei externen Angelegenheiten (z.B. wie Behördenterminen und Vernetzung in den öffentlichen Raum)
Unterstützung und Begleitung in Krisensituationen
Mitwirkung beim Übergangs- und Entlassmanagement
(Ko-) Moderation von Begegnungsgruppen (z.B. offener Treff) und trialogischem Austausch (z.B. Psychose-Seminar)
Teilnahme an Supervisions- und Balintgruppen
(Ko-) Moderation therapeutischer themenspezifischer Gruppen (z.B. Psychoedukation)
Vermittlung der Nutzenden an passende Stellen des Hilfesystems (z.B. Suchthilfe, Selbsthilfegruppen)
Teilnahme an internen und externen Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
Durchführung von internen und externen Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
Kontakt zu externen Selbsthilfe- und Angehörigengruppen
Teilnahme beim Ethikrat
Tätigkeit als Trainer:in für Peer-/Genesungsbegleiter:innen
Neue Peer-/Genesungsbegleiter:innen anwerben
Offene Sprechstunde
Öffentlichkeitsarbeit (Aufklärungsarbeit, Antistigma-Arbeit, etc.)
Angehörigenbegleitung

Wie haben Sie von dem Angebot der Peer-/Genesungsbegleitung erfahren? 

Worin bestehen bzw. haben Hürden im Zugang zur Peer-/Genesungsbegleitung bestanden?

In welchem Bundesland haben Sie Peer-/Genesungsbegleitung erhalten?

Wie würden Sie die Region, in der Sie Peer-/Genesungsbegleitung erhalten haben, beschreiben? 

Landgemeinde (< 5000 Einwohner)
Kleinstadt (5000 - 20.000 Einwohner)
Mittelstadt (20.000 - 100.000 Einwohner)
Großstadt (> 100.000 Einwohner)
Metropole (> 1.000.000 Einwohner)
keine Antwort

Wie wichtig finden Sie es, dass Peer-/Genesungsbegleitung Teil der Regelversorgung wird?

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Wie wichtig finden Sie es, dass Peer-/Genesungsbegleitung offiziell als Beruf anerkannt wird? 

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Good Practice/Implementierungsempfehlungen

Haben Sie konkrete Ideen oder Anregungen zur erfolgreichen Implementierung und Integration von Peer-/Genesungsbegleitung in bestehende Versorgungsangebote?

Sprache

Sind Sie der Meinung, dass Peer-/Genesungsbegleiter:innen zur Entstigmatisierung der Sprache im klinischen Arbeitskontext beitragen?
Ja
Nein
Sonstiges: 
keine Antwort

Weiterbildung

Wie wichtig finden Sie es, dass Peer-/Genesungsbegleiter:innen in die Entwicklung von Ausbildungs-/ Weiterbildungsformaten für andere Berufsgruppen (bspw. Ärzt:innen, Psycholog:innen, etc.) miteinbezogen werden?
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Peer-Rolle

Wie wichtig finden Sie es, dass Peer-/Genesungsbegleiter:innen ihr Erfahrungswissen einsetzen können?
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Wie wichtig finden Sie es, dass es besondere Regelungen für Peer-/Genesungsbegleiter:innen gibt?
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Wenn Sie es für wichtig halten, welche Regelungen sollte es geben? 

Training

Wir benutzen hier das Wort „Training“. Damit sind alle Arten von Fort- und Weiterbildungen sowie Schulungen für Peer-/Genesungsbegleitung gemeint.

Wie wichtig finden Sie es, dass Peer-/Genesungsbegleitung nur nach vorherigem Training zum/zur Peer-/Genesungsbegleiter:in möglich ist?
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Arbeitsfelder

In welchen Institutionen sollte Peer-/Genesungsbegleitung noch angeboten werden, wo dies bisher noch nicht üblich ist?

Öffentlichkeitsarbeit

Haben Sie Anregungen, wie man Peer-/Genesungsbegleitung bekannter machen könnte? Fallen Ihnen spontan Ideen bezüglich möglicher medialer Präsenz oder anderer Kommunikationskanäle ein? 

Soziodemografische Daten

Einige der hier gestellten Fragen betreffen die persönliche Lebenssituation. Dabei werden Themen angesprochen, die manche Menschen, vielleicht gerade Menschen mit Krisenerfahrungen, als belastend empfinden. Die Beantwortung aller Fragen ist freiwillig. Mit Ihren Antworten helfen Sie uns jedoch dabei, die soziale Lage von Peer-/Genesungsbegleitung besser zu verstehen. Dadurch können wir auch unsere Empfehlungen zur weiteren Implementierung von Peer-/Genesungsbegleitung bedarfsgerechter gestalten. Insofern bitten wir Sie, diese Fragen, wenn es Ihnen möglich ist, zu beantworten.


 

Welchem Geschlecht ordnen Sie sich zu?

Männlich
Weiblich
Divers
Sonstiges: 
keine Antwort

Wie alt sind Sie?

Wie viele Person/en, inklusive Ihnen selbst, wohnen aktuell in Ihrem Haushalt?

Bildungsniveau

Welchen höchsten allgemeinen Schulabschluss haben Sie? 

Noch keinen Abschluss, ich gehe noch zur Schule
Keinen Schulabschluss
Grundschul- bzw. Primarabschluss
Volks-/Hauptschulabschluss
Realschulabschluss/Mittlere Reife
Fachhochschulreife (Abschluss einer Fachoberschule)
Abitur/Hochschulreife
Sonstiges: 
keine Antwort

Welchen höchsten beruflichen Abschluss haben Sie?

Noch keinen Abschluss, da noch in beruflicher Ausbildung (z.B. Studierende, Auszubildende, etc.)
Keinen Abschluss und nicht in Ausbildung
Abgeschlossene Ausbildung
Hochschulabschluss (Bachelor)
Hochschulabschluss (Master, Diplom, Magister)
Promotion/Ph.D
Habilitation
Ausbildung zur Peer-/Genesungsbegleiter:in
Sonstiges:

Einkommen

Welche der folgenden Einkünfte beziehen Sie persönlich derzeit?

Gehalt
Eigene Rente, Pension
Arbeitslosengeld (auch bei Fortbildung / Umschulung oder Übergangsgeld)
Arbeitslosengeld II, Sozialgeld
Elterngeld, Mutterschaftsgeld während des Mutterschutzes
BAföG, Stipendium, Berufsausbildungsbeihilfe
Unterhalt
Nichts davon
Sonstiges:

Persönliche Erfahrung

Wann haben Sie erstmalig persönliche Erfahrungen mit psychischen Krisen gemacht?

Wann waren Sie zum ersten Mal mit dem Gesundheitssystem wegen Ihrer psychischen Gesundheit in Kontakt?